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Acht... - ...Neun... - Zehn... - während wir auf die Spitze der Halbinsel Quetrihue zuwandern, zählen wir die Kilometersteine. Wir nähern uns in großen Schritten.
Damit uns bis dahin nicht langweilig wird, führt der Weg erstmal hoch hinaus auf die Felsen zu mehreren Aussichtspunkten über den Lago Nahuel Huapi. Schade, der Höhenweg wird bald zu einem flachen Pfad mitten durch dichten Wald, der wenig Abwechslung bietet. Immerhin lässt sich ein Specht beobachten, mit der roten „Kappe“ auf dem Kopf sieht er echt witzig aus.
Zwölf ... da stehen sie: Arrayanbäume – in dieser Dichte einzigartig auf der Welt. Erst vereinzelt, dann in immer größeren Gruppen. Auf Holzstegen entlang wandelnd begeben wir uns auf Entdeckungsreise.
Charakteristisch für Arrayanbäume ist ihre zimtfarbene Rinde. Im Licht der Sonnenstrahlen leuchten sie in verschiedensten Rot-, Braun- und Gelbtönen.
Wir sind froh, den Wald ungestört durchstreifen zu können. Die Alternative wäre eine recht teure Schiffsfahrt gewesen, um dann zeitgleich mit allen anderen Touristen hier anzukommen. Aber so können wir in Ruhe alles betrachten und bestaunen.
Am Ende des Weges wartet noch ein gemütliches Holzhäuschen auf uns, drinnen prasselt ein Kaminfeuer und es ist urgemütlich. Unseren „Freund“ Hundi immer an der Seite, lassen wir uns auf dem Bootssteg die mitgebrachten Dinge schmecken. Ein Segelschiff lässt sich auf dem Wasser treiben. Das könnte uns doch eigentlich mit zurücknehmen...(K)
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